IG pro Mittelschule Möhlin

c/o Dominik Pfoster

Ulmenstrasse 24

4313 Möhlin

 

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UNSERE argumente

 

Anlässlich der Einwohnergemeindeversammlung vom 3. September 2020 wurde der Kredit über den Betrag in Höhe von CHF 480'000.00 (Anteil Möhlin: CHF 160'000.00) für eine Testplanung des Areals nördlich des Bahnhofs mit 133 Ja- zu 147 Neinstimmen - und damit äusserst knapp - abgelehnt.



Worum geht es?


Möhlin ist Wohn- und Entwicklungsschwerpunkt im Richtplan des Kantons Aargau. Weil Rheinfelden an Möhlin grenzendes Gebiet bereits eingezont hat (teilweise als Industrieland) planen die Gemeinden die gemeinsame Weiterentwicklung des Areals. Mit einer Testplanung soll nun geprüft werden, wie sich das Areal entwickeln lässt. Eine zentrale Rolle spielt dabei die neue Mittelschule, die gemäss Beschluss des Grossen Rats im Fricktal entstehen soll: Rheinfelden und Möhlin haben sich gemeinsam als Standort für die neue Mittelschule beworben.


Im Rahmen eines Partizipationsprozesses konnte sich die Bevölkerung einbringen und ihre Wünsche und Bedürfnisse, aber auch ihre Ängste aufzeigen. Die Ergebnisse aus diesem Partizipationsprozess fliessen in die Testplanung ein.





 























Quelle: Gemeinde Möhlin



Weitere Informationen entnehmen Sie der Medienmitteilung der Gemeinden Rheinfelden und Möhlin sowie dem Ergebnis aus dem Partizipationsprozess, Protokoll zu den Workshops.


Dem Vorgehensvorschlag mit Kostenvoranschlag können Sie entnehmen, wie die Testplanung ablaufen wird.




Warum ein Referendum? Alles spricht für die Testplanung:


 

  • Anlässlich einer Bevölkerungsbefragung haben sich 70% der Befragten für einen Mittelschulstandort Rheinfelden/Möhlin ausgesprochen
  • Mit der Testplanung wird noch kein Land eingezont und es geht kein Kulturland verloren. Vielmehr wird geprüft, was sich auf dem Areal realisieren lässt - zum Beispiel die Mittelschule


  • Schülerinnen und Schüler aus dem Kanton Aargau, welche heute das Gymnasium in Muttenz (BL) besuchen müssen ab 2028 im Kanton Aargau beschult werden, da der Kanton Basel-Landschaft unsere Schülerinnen nicht mehr aufnimmt
  • Der Grosse Rat des Kantons Aargau hat daher beschlossen, dass eine Mittelschule im Fricktal entstehen soll, an dem alle Fricktaler Schülerinnen und Schüler beschult werden sollen. Der Standort wurde noch nicht festgelegt, die Evaluation läuft 
  • Rund 80% aller Aarg. Schülerinnen und Schüler, welche heute das Gymnasium in Muttenz oder Basel besuchen, wohnen in der Region Rheinfelden/Möhlin
  • Der Mittelschulstandort Rheinfelden/Möhlin bietet daher eine optimale Lösung vor Ort, reduziert die Schulwege der Schülerinnen und Schüler und vermindert so den Verkehr
  • Die Gemeinden Rheinfelden/Möhlin haben sich daher gemeinsam als künftigen Mittelschulstandort beworben



  • Eine Mittelschule erhöht die Attraktivität für unsere Gemeinde
  • Eine Mittelschule schafft Arbeitsplätze
  • Der Bau der Mittelschule bringt Aufträge für das lokale Gewerbe
  • Eine Mittelschule erweitert das lokale Bildungsangebot 
  • Eine Mittelschule fordert und fördert unsere Jugendlichen
  • Eine Mittelschule schafft auch im Freizeitbereich neue und weitere Angebote für unsere Jugendlichen
  • Durch eine Mittelschule werden sich weitere Vereine aus Kultur und Sport in unserer Region ansiedeln und so die Vielfalt erhöhen



  • Mit der Testplanung verpflichten sich die beiden Gemeinden Rheinfelden und Möhlin zu einer gemeinsamen Entwicklung des Areals. Dies ist vor allem im Interesse von Möhlin. Denn:
  • Rheinfelder Land, das an Möhlin grenzt, ist teilweise bereits eingezont - und zwar als Industrieland
  • Rheinfelden kann alleine entscheiden, was vor den Toren Möhlins gebaut wird; Möhlin kann sich ohne gemeinsame Testplanung nicht in den Entscheidungsfindungsprozess einbringen
  • Als die Kiesgrube auf Rheinfelder Boden, aber unmittelbar vor Möhlin ihren Betrieb aufnahm, war der Aufschrei gross - die Bevölkerung fühlte sich vom zusätzlichen Verkehr und Lärm beeinträchtigt
  • Alle Bürgerinnen und Bürger konnten sich im Rahmen eines Partizipationsprozesses einbringen und ihre Anliegen und Wünsche deponieren. Die geäusserten Bedenken wurden aufgenommen und sind in das Projekt miteingeflossen. Dadurch ist sichergestellt, dass die Testplanung den Wünschenund Bedürfnissen der Bevölkerung Rechnung trägt

    Ergebnisse des Partizipationsprozesses finden Sie hier



  • Letztlich geht es bei der Mittelschule und der Testplanung um das grosse Ganze statt um Partikularinteressen: Es soll eine objektive und ergebnisoffene Basis für die Zukunft geschaffen werden und es soll geprüft werden, was auf dem Areal möglich ist
  • Dadurch tragen wir der Umwelt und Natur Rechnung, indem ein Gebiet entwickelt werden soll, dass auf Rheinfelder Seite bereits eingezont ist und damit jederzeit bebaut werden kann


Vorwürfe / Kritik der Gegner


  • Die Vorwürfe, dass wir die Mittelschule nur vorschieben um den Bau von Wohnungen und die Einzonungen voranzutreiben, sind schlicht falsch. Fakt ist: Wir setzen uns für die Testplanung ein, damit die Mittelschule realisiert werden kann
  • Es geht auch nicht, wie die Gegner immer argumentieren, um 25 Ha Kulturland von Möhlin. Es geht um 5.5 Ha Land auf Möhliner Boden. Das restliche Land ist auf Rheinfelder Boden
  • Auf dem Kulturland von Möhlin werden keine Lebensmittel angebaut; es handelt sich um sogenannte "Schwemmwiese"
  • Das Komitee befürwortet kein massloses Wachstum. Wir setzen uns für den haushälterischen Umgang mit unserem Land ein. 
  • Genau deshalb braucht es ja die Testplanung: Denn nur die Testplanung schafft eine saubere und verlässliche Entscheidungsgrundlage, wie die Mittelschule - unter Berücksichtigung und Optimierung aller Gegebenheiten - am Standort Rheinfelden/Möhlin realisiert werden kann


Weitere Informationen zur Testplanung finden Sie hier.



Bildung ist das wichtigste Gut der Schweiz - nutzen wir die Chance und eruieren wir mit der Testplanung, welche Möglichkeiten sich realisieren lassen. Für unsere Gemeinde, für unsere Jugend!